Projekt Spielplatz in Dießfurt
Ausgangslage:
Das Dorf Dießfurt hat circa 1000 Einwohner und liegt circa 20 Kilometer von der nächsten größeren Stadt entfernt. In diesem Dorf ist der Altersdurchschnitt sehr hoch angesiedelt. Es ziehen immer mehr Familien weg, in größere Ortschaften, was unter anderem auch daran liegt, dass die Gemeinde Dießfurt nicht sehr familienfreundlich gestaltet ist. Es gibt dort weder einen Kindergarten, noch Angebote für die Freizeitgestaltung der Kinder, was den Ort für junge Leute nicht gerade attraktiv erscheinen lässt.

Lediglich sehr weitläufige Wiesen sind in der Gemeinde vorhanden, die zur freien Verfügung stehen, aber auch das lässt eine Freizeitgestaltung für Kinder, beispielsweise am Nachmittag, nicht leichter erscheinen.
Auch die Kommunikation in der Gemeinde ist nicht gerade stark ausgeprägt und somit sind auch gute soziale Kontakte, vor allem auch zwischen jungen Familien und Eltern, nicht einfach zu schließen.

Ziel:
Ziel der geplanten Aktion ist es, grundlegend ein familienfreundlicheres Dorf zu schaffen und somit dafür zu sorgen, dass auch jüngere Menschen in dem Dorf bleiben und die Abwanderung in größere Städte abnimmt. Um dies umzusetzen, soll zumindest schon ein kleiner Bruchteil der negativen Gegebenheiten verändert werden.

In diesem Fall wäre es die Gestaltung einer Freizeitmöglichkeit für Kinder. Diese soll in Form eines einladenden und kinderfreundlichen Spielplatzes entstehen.
Auch, wenn dies nur ein Puzzleteil der kompletten Veränderung des Dorfes ist, trägt dies schon einen wesentlichen Teil zu einem positiveren Bild der Gemeinde bei.

Ziel ist es, einen Spielplatz mit vielen verschiedenen Spielgeräten zu errichten. Auch sollte es eine große freie Grünfläche geben, wo die Kinder Fußball spielen können oder andere Spiele durchführen können. Des Weiteren wäre auch ein Trinkbrunnen von Vorteil, damit die Kinder auch an sehr warmen Tagen den kompletten Nachmittag dort verbringen können, ohne großen Aufwand, zum Beispiel durch das Mitbringen von Getränken.

Da durch dieses Projekt auch hohe Kosten entstehen werden, sollen möglichst viele Leute und auch Vereine mit einbezogen werden, um diese entstehenden Kosten möglichst gering zu halten. Auch sollen mögliche Spendengeber gefunden werden, sei es in Form von Geld oder auch Sachspenden.
Durch das Erwecken der Aufmerksamkeit der ganzen Dorfbewohner und auch umliegender Gemeinden und vor Allem das Mitwirken möglichst vieler Menschen soll das Projekt schließlich umgesetzt werden.

Vorgehensweise:
Zuallererst ist es wichtig, dass sich ein paar Bürger zusammenfinden, die das Projekt starten wollen. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Flyer erstellt werden, die die Bürger anregen mitzuhelfen, oder auch, um vor allem junge Leute zu erreichen, kann in einem sozialem Netzwerk eine Seite zu diesem Thema erstellt werden mit einer Veranstaltung, zu der die Bewohner des Dorfes eingeladen werden. Danach wäre es sinnvoll, eine Räumlichkeit zu finden, wo sich die Mitwirkenden einmal pro Woche treffen können, um Ideen zu sammeln, beispielsweise durch ein Open Space, wo die Mitwirkenden verschiedene Plakate zu verschiedenen Unterthemen des Projekts in Kleingruppen erstellen. Nachdem die ersten Ideen festgelegt worden sind, kann auch eine Bürgerbefragung stattfinden, zum Beispiel durch eine persönliche Befragung. Hierdurch können die Anliegen der Einwohner mit einbezogen werden, und somit einige weitere Ideen entstehen.

Vielleicht finden sich in dieser Zeit noch weitere Bürger, die sich an dem Projekt beteiligen wollen.
Ein passendes Grundstück für den Spielplatz würde eine der weitläufigen Wiesen bieten, die zur freien Verfügung stehen.

Finanziert wird das Projekt durch viele Spenden. Hierzu könnte beispielsweise ein Programm des Fernsehsenders „Bayerischer Rundfunk“ genutzt werden, das soziale Projekte fördert. Dies hätte zum einen den Vorteil, Zuschüsse zu bekommen, als auch das publik Machen des Projekts und somit eventuell weitere Spender auszumachen.

Außerdem werden die Vereine mit einbezogen, wie beispielsweise die örtliche Feuerwehr, die die Leitung und den Anschluss für einen Trinkbrunnen legen könnte oder der katholische Frauenbund, der die Spielgeräte mit bunten Farben gestalten könnte, um auch hier Kosten zu sparen. Somit müssten die Vereine nicht direkt Geld spenden, könnten aber trotzdem zu dem Projekt einen kleinen Teil beitragen.

Auch eine im Ort vorhandene Firma, die Gartenzäune herstellt, kann gefragt werden, ob sie die Zäune um den Spielplatz herum sponsert.
Somit kann das Projekt dann gestartet werden und in einem möglichst kleinen Zeitrahmen umgesetzt werden.

Wenn der Spielplatz fertig gestaltet ist, folgt dann ein großes Spielplatzfest, zu dem alle Bürger des Dorfes eingeladen sind. Hierfür können alle Bürger etwas mitbringen, wie zum Beispiel Kuchen und Kaffee, um auch hier anfallende Kosten gering zu halten.
Nicht zu vergessen ist auch, dass während der kompletten Umsetzung des Projekts reflektiert wird, um die durchgeführten Schritte und die Ziele zu prüfen.


Resumée:
Alles in allem wird also ein kinderfreundlicher Spielplatz geschaffen, der dazu beiträgt, das Dorf familienfreundlicher wirken zu lassen. Es wird ein Platz geschaffen, an dem Kinder und auch ganze Familien gerne ihre Freizeit verbringen.

Auch für die Eltern kann dies von Vorteil sein, denn auch sie können durch den Spielplatz mehr Kontakte knüpfen und sich mit anderen Eltern austauschen. Hierdurch kann also eine bessere und freundlichere Nachbarschaft geschaffen werden.
Doch das Wichtigste ist, dass der Spielplatz ein Stück zu einem positiveren Bild des Dorfes beiträgt und das durch das Zusammenwirken vieler verschiedenen Menschen entstanden ist.

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