Community Organizing – Konzept Katrin Habighorst


Ausgangslage
Gemeinde mit rund 3000 Einwohnern, wachsend
große Firma in der naheliegenden Stadt (13 km), bietet Arbeitsplätze
daher Neubaugebiete im Ort
viele neue Bürger ("Zuagroasde"), schwer in Gemeinschaft zu integrieren, Isolation
wenig Angebot im Ort, kein Zusammentreffen
ein Wirtshaus, Kindergarten, Schule


Zukunftswerkstatt
1. Analyse
Probleme:
konservative, verschlossene Einwohner - wenig Möglichkeiten zusammenzutreffen - Neubaugebiete abgeschottet - wenig Freizeit-/Wochenendangebote für Eltern/Familien
Bewohner und "Zuagroasde" aktiv nach der derzeitigen Lage, deren Befinden und Änderungswünschen befragen
Positive Wendungen:
Einstellung der Bewohner ändern – Feste, Tanz-/Mottoabende veranstalten
2. Utopie
Neue Bürger werden mit offenen Armen empfangen und zu Veranstaltungen, die die Bürger gemeinsam planen, sofort eingeladen. Alle helfen mit. Nachbarschaftshilfe ergibt sich von selbst. Keine Abgrenzungen, dh Neubaugebiete besser eingebunden (z.B. nicht durch Hauptstraße getrennt). Reges Dorfleben, alle verstehen sich blendend. Einheimische geben Bayerisch-Kurse für "Zuagroasde" 
3. Strategie
Mögliche Partner:
Bürgermeister: mit seinen Beziehungen zu Sponsoren, denn es ist auch in seinem Interesse, dass der Ort und seine Bürger wieder eine Einheit darstellen.
Wirt des Gasthauses: Saal als Ort für Veranstaltungen bzw. Wirt organisiert auch Veranstaltungen mit, wie z.B. ein Dorf-Oktoberfest, Tanzabend o.ä., Wirt verdient an Getränken und hat in Zukunft neue (Stamm-)Gäste.
Vereine (Sport, Schützen, Gartenbau, Ski- und Wanderclub etc.): die mit ihren Mitgliedern bei der Umsetzung der Veranstaltungen helfen können. Kontakte zu Sponsoren (ansässige Firmen).
Freiwillige Feuerwehr: Nutzung des Platzes, Hilfe bei Veranstaltungen
Beginn:
aktive Befragung der "neuen" und "alten" Einwohner, Planung eines ersten Dorffestes, bei dem weitere Schritte entschieden werden können (z.B. mittels Wunschbaum, Gespräche)
Verlauf:
weitere Schritte ergeben sich von selbst durch Eigeninitiative der Bürger ("alte" und "neue")
Ergebnis:
Konzept erfolgreich, wenn neue Bürger sich direkt in die Gemeinschaft aufgenommen und wohl fühlen.
Konzept erfolgreich, wenn mehr Angebote für die Freizeitgestaltung und das Zusammentreffen der Bürger geschaffen werden.


4. stets Reflexion

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