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Wiedereröffnung des wegen Drogenproblemen geschlossenen Jugendzentrums in einem kleinen Ort in Oberbayern.

1. Befragung: - der Jugendlichen
- des Inhabers des Baumarktes im Erdgeschoss des alten Jugendzentrums
- der Supermarktleitern, auf deren Parkplätzen die Jugendlichen im Moment ‚herumlungern‘
- manche Lehrer der Real- und der Hauptschule
- der Polizei
- des Bürgermeisters

2. Überzeugung des Bürgermeisters in einem Gespräch:
- durch ein Jugendzentrum holen wir die Jugendlichen weg von den Supermarktparkplätzen und dem Bürgerpark
- Jugendliche renovieren selbst, haben deshalb eine starke Bindung zum Zentrum
- Drogen sind im Jugendzentrum verboten – Zusammenarbeit mit der Polizei
- Gründung eines musikalischen Jugendzentrums

3. Treffen mit allen Schlüsselpersonen (siehe Punkt 1)
Daraus ergibt sich folgendes Konzept:
Aus dem ehemaligem ‚Jugi‘ machen wir ein Musik-Jugendzentrum, indem die vielen Bands, die es im Ort gibt, proben können.
- Lehrer können den Jugendlichen Tipps geben, um ihre Band zu verbessern
- Baumarkt spendet Farbe für die Wände und Material für eine neue Bar
- Supermärkte geben Rabatt für Getränke und stellen Eierschachteln zur Verfügung, um die Bandräume zu dämmen
- Drogen sind absolut verboten im Jugendzentrum (Polizei fährt gelegentlich vorbei und prüft dies / Was die Jugendlichen außerhalb des Jugendzentrums machen können wir nicht erfassen)
- Renovierung der Räume durch die Jugendlichen, Ausstattung der Bandräume mit Lärmdämmung
- ebenso wird ein neuer Name wird für das Jugendzentrum von den jungen Leuten selbst bestimmt

4. Vision:
Das Jugendzentrum ist eine Bereicherung für die Stimmung und das Zusammenleben der Generationen des Ortes.
Es läuft so gut, dass regelmäßig Bandbattles stattfinden, mit Bands aus anderen Orten der Umgebung.
Der Herrenkirchenchor der Kirchengemeinde möchte mit den Jugendlichen zusammen einen musikalischen Austausch starten.
Am Weihnachtsabend 2014 spielen die Jugendlichen zusammen mit dem Herrenchor in der heiligen Messe.
Das Jugendzentrum ist drogenfrei, beliebt und anerkannt. Es wird von den Jugendlichen selbst verwaltet und neue Musikrichtungen werden ausprobiert.

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