Clean ist cool – Bürger setzen sich für eine saubere Stadt ein

1) Situationsanalyse

Die Stadt ist vermüllt und dreckig. Die städtische Müllabfuhr ist überfordert und die Hundehaufen dekorieren den Park. Die Beschwerden sind groß, doch die Einsicht der Bürger selbst für die Sauberkeit zu sorgen, fehlt. Das bedeutet viel Ärger und macht einen schlechten Eindruck auf Besucher. Trotz der Tatsache, dass sich die städtische Stadtreinigung um die Sauberkeit kümmert, herrscht bei den Bürgern und Bürgerinnen Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit.

2) Vision

Das Hauptziel ist die Gründung eines gemeinnützigen Vereins um die Straßen der Stadt langfristig sauber zu halten.
Ein Ziel ist es zum einen die Lebensqualität der Bewohner durch eine saubere Stadt zu erhöhen. Nur so vermittelt die Stadt Attraktivität und lädt zum entspannten Verweilen ein.
Des Weiteren müssen alle Bürger und Bürgerinnen daran mitarbeiten und einsehen, dass sie selbst für die Sauberkeit ihrer Stadt verantwortlich sind.
Die Qualität des Wohnumfeldes soll nachhaltig gesichert werden und das bürgerschaftliche Engagement soll geweckt und gefördert werden. Die Stadt soll nicht nur sauber werden, sondern langfristig sauber bleiben.
Schön wären auch gemeinsame Aktionen für Sauberkeit zu sorgen, und dabei gleichzeitig den Zusammenhalt der Stadt und der Bewohner untereinander zu stärken.

3) Erste Gespräche führen

Zunächst wird eine Befragung in der Gemeinde eingeführt. Wie sehen die Bewohner die Situation? Finden sie es auch zu dreckig? Mithilfe einer Informationsveranstaltung sollen die Interessen der Bürger und Bürgerinnen aktiviert werden und für das Projekt „Clean ist cool“ begeistert werden. Zudem soll in die städtische Zeitung ein großer Artikel darüber zu lesen sein.
Haben sich Leute gefunden, die daran interessiert sind findet ein Treffen statt. Hier geht es zunächst darum, sich gegenseitig kennen zu lernen und die Vorstellungen und Wünsche gegenseitig auszutauschen um so gemeinsam zu einer klaren Zielvorstellung zu gelangen.

4) Projektplanung/ Umsetzung

Als erstes soll ein Motto festgelegt werden, dass auch die Jugendlichen anspricht. Mit Plakaten wie „Gib deiner Zigarette ein zuhause“, oder „Sauber ist billiger“, indem auf die Geldbußen angesprochen wird, die entstehen, wenn beispielsweise ein Hundehaufen nicht weggemacht wird, soll Aufmerksamkeit erregt werden und das Bewusstsein für eine saubere Stadt gestärkt werden.

Es sollen auch Sponsoren gefunden werden, die kostenlose Müllbeutel zur Hundekotentsorgung zur Verfügung stellen, damit diese in der gesamten Stadt aufgestellt werden können.
In Zukunft wird regelmäßig Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, um das Bewusstsein für Sauberkeit zu stärken. Zudem soll die Aufklärungsarbeit bereits in Schulen und Kindergärten aktiviert werden. Denn dieses intensive Prävention reduziert den Aufwand von Sanktionen.
Durchführung einer jährlich gemeinsam durchgeführten Stadtputztete. Damit an dieser Stadtputzaktion auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, wird jedes Kind eine kleine Belohnung bekommen.
Bestückung der Innenstadt und der Bushaltestellen mit Aschenbechern.
Durch Werbung im Internet und in der Zeitung werden Sponsoren gesucht.
Zudem wird ein Sponsorenlauf organisiert. Die Stadt wird für Projektgelder angefragt, indem darauf hingewiesen wird, dass langfristig gesehen weniger Kosten entstehen, da nicht mehr so viel Müll entfernt werden muss.
Es wird ein Förderverein zur Unterstützung dieses Projektes „Clean ist cool“ gegründet um somit Spenden zu erwerben.
Insbesondere in den stark verschmutzten Vierteln der Stadt müssen die Bürger und Bürgerinnen erreicht werden, damit sie sich an dem Projekt beteiligen.
Sanktionen werden in einem Bußgeldkatalog festgehalten.

5) Reflexion

Es werden regelmäßige Treffen eingeführt, um eventuell nötige Verbesserungsvorschläge zu machen. Das Projekt gilt dann als erfolgreich, wenn sich die Bewohner der Stadt aktiv an dem Projekt beteiligen und ein Bewusstsein für die Sauberkeit einer Stadt entwickeln.

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