Konzept Johanna Birnkammer

Aktivierung des Jugendheims und Erneuerung der Dorfgemeinschaft


Ausgangslage

Neben dir Kirche gibt es das Jugendheim, das nur einmal pro Woche, und auch dann fast nur während der Winterzeit, von der Landjugend genutzt wird. Durch die wenige Nutzung besteht die Überlegung der Pfarrgemeinde, das langsam baufällige Häuschen zu schließen. Die meisten jungen Menschen ziehen aus dem Dorf weg wegen der Arbeit oder dem Studium. Die älteren Mitbürger treffen sich immer Sonntags vor der Kirche zum „ratschen“ Sie haben mit den Jugendlichen nur wenig zu tun und schotten sich zunehmend ab.
Daneben gibt es noch die jungen Familien die neu ins Dorf gezogen sind, und die sich meist nur wenig in das Dorfleben einbringen können oder möchten. Auch am Vereinsleben nehmen sie kaum Teil. Dadurch entsteht langsam eine Teilung des Dorfes in „Alt“ und „Neu“. Dieser Situation soll entgegengewirkt werden, so dass eine neue Dorfgemeinschaft entstehen kann und das Jugendheim wird als Nebeneffekt neu belebt.

Ziel

Das Jugendheim soll wieder belebt werden, so dass sich auch eine Renovierung lohnt. Die Dorfmitglieder sollen sich untereinander besser kennen lernen. Es soll mehr Kommunikation untereinander statt finden. Die Bürger sollen ein Verantwortungsgefühl für ihr Dorf entwickeln und voneinander (unterschiedliche Generationen) lernen. Ziel soll die gemeinsame Gestaltung eines Festes sein. Auf diese Weise soll die Dorfgemeinschaft neu entstehen, bwz. das Dorf neu belebt werden.

Schritte des Vorgehens

Nachdem die Finanzierung gesichert ist sollen zuerst durch eine aktivierende Befragung der Dorfgemeinschaft ihre Wünsche bzw. was sie stört herausgefunden werden. Anschließend erfolgt die Auswertung der Ergebnisse. Dann wird ein Themenabend statt finden. Hierfür sollen die Mitglieder des Bürgervereins, die Initiatoren des Projekts, am Sonntag vor der Kirche die einzelnen Dorfmitglieder ansprechen und einladen.
Es soll dafür im Pfarrbrief geworben werden und es werden Flyer im Dorf verteilt auf denen für die Veranstaltung eingeladen wird.

Auf dem Themenabend können Vorschläge gemacht werden, mit welche Themen oder Projekten die Bewohner interessieren würden. Der ganze Abend wird vom Bürgermeister moderiert. Am Ende des Abends sollen sich kleine Gruppen zusammen gefunden haben, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen werden. Dazu gestalten sie ein Plakat und stellen es den anderen Teilnehmern vor.

Diese Gruppen treffen sich dann einmal pro Woche und arbeiten an ihren Projekten weiter. Jeden Sonntag ist nach dem Gottesdienst das Jugendheim offen, es gibt einen Frühschoppen und Raum, damit sich alle Gruppen untereinander, oder auch Bürger die bisher nicht teilnehmen, austauschen können.
So können auch Gemeindemitglieder im nach hinein noch zu den Gruppen stoßen oder neue Denkanstöße geben. Ziel soll die gemeinsame Gestaltung des Dorffestes sein, bei dem jeder Bürger somit aktiv mitwirken und Anteil haben kann. Mögliche Gruppenthemen könnten sein: Basteln von Dekoration, gemeinsames Kochen, Entwickeln einer Spielolympiade für die Kinder, evtl. musikalische Gestaltung des Festes.

Projektplanung

Raum: Jugendheim neben der Kirche
Finanzierung: Durch die Pfarrgemeinde, und den Bürgerverein, der im Rahmen der Dorferneuerung aus Mitglieder aus den einzelnen Vereinen des Dorfes besteht.
Rhythmus: Die Gruppen sollen sich einmal wöchentlich treffen, es gibt einen Plan wann die einzelnen Gruppen das Jugendheim nutzen können.
Immer Sonntags soll das Jugendheim geöffnet sein, so dass sich alle treffen können für den gemeinsamen Austausch.

Sicher zu erreichende Ziele

Die Bürger ansprechen und Ideen sammeln. Treffen der Gruppen

Mögliche positive Nebeneffekte

Neue Freundschaften entstehen, aus neu zugezogene Bürger können leichter in die Dorfgemeinschaft integriert werden.

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