Michaela Eckmann

Ausgangssituation:

Heutzutage haben viele Jugendliche keinen Kontakt zu älteren Menschen. Es gibt viele Senioren, die vereinsamen und auf sich allein gestellt sind. Gerade bei mir auf dem Land haben Schüler keinen Kontakt mehr zu ihren eigenen Großeltern; zum einen, weil einige schon gestorben sind; zum anderen, weil die Großeltern zu weit weg wohnen und so sieht sich die ganze Familie nur an besonderen Festtagen, wie Weihnachten. Dies ist sehr schade, weil es viel gibt, die diese Gruppen voneinander lernen können.

Idee:

Um Jugendliche und Senioren einander näher zu bringen, sollen Generationen-Kurse veranstaltet werden, bei denen Jugendliche verschiedene Dinge von Senioren lernen sollen und Senioren verschiedene Elektronik von Jugendlichen nähergebracht werden sollen.

Ablauf:

  • Mit Rektor der Schule reden => Generationen-Kurse als Wahlfach anbieten
  • Schüler machen mit, weil sie am Ende eine Note ins Zeugnis bekommen
  • Lehrer (IT, Kunst, Musik, Handwerk) können helfen, da Senioren und Schüler nicht wissen, wie man einen Kurs vorbereitet
  • Schüler erklären Computer, Handy, neue Elektronik
  • Senioren lehren Handarbeiten (Stricken, Töpfern)
  • Pro Kurs ca.15 Senioren und 15 Schüler (verständlicher, wenn jeder einen „Lehrer“ hat => man kann sich mit der Person zusammen setzen, mit der man sich auch versteht)
  • Kurse finden in der Schule statt, weil dort die nötigen Räumlichkeiten gegeben sind
· Zur Gemeinde gehen und Artikel in Gemeindeblatt stellen lassen, um Senioren anzuwerben (oft viel Freizeit, daher machen sie gerne mit)
· Kurse als Sozialpädagoge betreuen, da es vor allem darum geht, Jugendliche und Senioren einander näher zu bringen

Idealvorstellung:

Sowohl Jugendliche als auch Senioren sind von den Generationen-Kursen begeistert. Dies spricht sich herum und immer mehr kommen zu diesen Kursen. Die Kurse müssen nicht mehr als Wahlfach stattfinden, weil auch Jugendliche von außerhalb kommen, um an den Kursen teilzunehmen, ohne dafür eine Note zu bekommen. Die Kurse kommen so gut an, dass das Projekt ausgeweitet wird und wir Generationen-Kurse auch in den umliegenden Gemeinden anbieten. Die Senioren kommen unter Leute und vereinsamen nicht mehr zu Hause und übernehmen für einen Jugendlichen eine Großeltern-Funktion.

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