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Entsprechende Fortbildungen bieten wir auch Ihrer Einrichtung / Gemeinde / Ihren Mitarbeitenden an:


Einstieg:

Gemeinde-Erfahrungen und erste Interviews, Befragungen, Aufzeichnungs-Versuche
Berichte, Vergleiche, Sortierungen und Darstellungen, Symbole und Werte, Ebenen
Arbeitsweisen gemeinschaftlicher Forschung wie zur Regional-Entwicklung,
Fachbegriffe und Kommunikation, Recherche und Dokumentation

Fallbeispiele

Transition Towns-Initiativen http://transition-muenchen.wikispaces.com
Das Co von Kotti & Co in Berlin: **Kotti** & **Co** | Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor mit akustischer Arbeit auf https://soundcloud.com/soe-berlin
Zukunftswerkstatt Emsdetten Methode ZW, politische Situation, Beteiligung als Prämisse und Realisierung Projektbegleitung als Konzeptionierung
http://netzwerk-gemeinsinn.org München: Gestaltung partizipativer Gemeinde-Orientierung
Regelmässige Treffen aller Nachhaltigkeits-Initiativen in München: **Münchner Machbarn** - Gelebte Nachhaltigkeit

erste Literatur: (Systemisches Denken in Organisationen) Peter M. Senge: Die Fünfte Disziplin, Kunst und Praxis der lernenden Organisation auch zu Teilen und in Übersichten im Netz zu finden
Gemeinnützige Organisationsentwicklung bei www.socius.de und Materialien auf www.ngo.de
sowie auf
Umsetzung in szenische Bilder: Aufstellung und Forum-Szene Forumtheater als Beteiligungsmethode
Wer einen Blick ins interessante Futur machen möchte, dem sei sehr empfohlen, auf die Welzer-Seite zu schauen: http://www.futurzwei.org

Internet-Materialien
öffentliches: Lernende Organisation, Blogs zu Coaching-Gruppen, politische Supervision,
nicht öffentliches:
communities in mahara.at ein offenes Angebot der Uni Krems, sich mit europ. Lebenslauf und Studienarbeiten bewerbungsfähig zu dokumentieren, je nach Arbeit- oder Auftraggebenden mit eigenen Schwerpunkten
  • Kurt-Eisner-Preis für ultra-red und Das Co von Cotti & Co: Berlin Kreuzberg, Kottbusser Tor, Ende Mai 2012. Die Mieterinitiative Kotti & Co baut bei ihrem jährlichen Sommerfest aus Holzbrettern eine Protesthütte inmitten des öffentlichen Platzes, gleich neben ihren Wohnungen. Von nun an ist das der Ort, von dem aus sie ihre Forderungen gegen die jährlich steigenden Mieten formulieren, samstags auf die gut gelaunten Lärmdemos aufbrechen, die Wohn- und Baupolitik der Stadt in Frage stellen sowie zahllose Literaturlesungen, Musikgigs, Infoveranstaltungen, Konsultationen und damit Treffen für sich, mit der Nachbarschaft, dem Kiez und einem sich anschließenden Co organisieren. Die Stadt klingt ab jetzt anders.
    Kurt-Eisner-Preis für ultra-red und Das Co von Cotti & Co: Berlin Kreuzberg, Kottbusser Tor, Ende Mai 2012. Die Mieterinitiative Kotti & Co baut bei ihrem jährlichen Sommerfest aus Holzbrettern eine Protesthütte inmitten des öffentlichen Platzes, gleich neben ihren Wohnungen. Von nun an ist das der Ort, von dem aus sie ihre Forderungen gegen die jährlich steigenden Mieten formulieren, samstags auf die gut gelaunten Lärmdemos aufbrechen, die Wohn- und Baupolitik der Stadt in Frage stellen sowie zahllose Literaturlesungen, Musikgigs, Infoveranstaltungen, Konsultationen und damit Treffen für sich, mit der Nachbarschaft, dem Kiez und einem sich anschließenden Co organisieren. Die Stadt klingt ab jetzt anders.

community-organizing?Gemeinde-Organisation?

Da denken wir in Deutschland eher an nicht lebendiges, sondern an Ordnungen und Hierarchien.
Deswegen hängt auch die Übersetzung der beteiligenden Bürgerbewegungen in den USA in unsere Berichterstattung.

Unser Kollege Wolfgang Goede hatte in seinen jungen Jahren über die Aktion Friedensdienste in Chicago die Arbeitsweise kennengelernt,
die später auch Obama und Hilary Clinton lernten und in ihrem Wahlkampf einsetzten: Die einzelnen Bürger aktivieren und einbinden!
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Bei uns wurde es so dargestellt, als wäre es der Wahlkampf im Internet gewesen, aber es war nicht (nur) Facebook:
Es gab regionale Telefon-Büros, wo alle ihre Bekannten und Freunde anrufen konnten, doch bitte zur Wahl zu gehen ...

Dann kam ein alter Freund aus Chicago nach München und wir lernten die Arbeitsweisen ... und brauchen jetzt mutige Nachbarn!
http://sozialwissenschaft.wikispaces.com/Community+Development
Eine Handbuch-Kurzform Englisch http://organizershandbook.wikispaces.com/Quickstart+1-pager

An der Hochschule Regensburg für angewandte Sozialwissenschaft wächst eine Seminargruppe am Thema:

Community Development an den Grenzen der Sozialen Arbeit Soziale Arbeit als innovatives Feld gedacht: Wirkung im regionalen Feld Die sachlichen Grenzen der sozialen Arbeit sprengen: Finanzierungen, berufliche Festlegungen, konfessionelle Abgrenzungen ...


Die Einrichtungen der sozialen Arbeit haben sich in den verschiedensten Feldern mühsam etabliert, in anderen Kulturen und Ländern können sie sehr viel innovativer wirken als hierzulande und in ihren herkömmlichen Fachgrenzen. Neben-Kompetenzen der Mitarbeitenden können das Angebot bunter und lebendiger gestalten.

Manche der bisherigen Finanzierungskonstrukte halten den (hierzulande) neuen Grundgedanken der Inklusion, des selbstverständlich-gleichberechtigten Zusammenlebens, gar nicht Stand, manche Einrichtungen, vor allem der "speziellen Förderung" können (oder wollen) sich eine "Normalisierung" noch gar nicht vorstellen. Dabei ist die Lösung in der ernsthaften Einbeziehung von Betroffenen, Beteiligten und Verwandten noch wenig denkbar.

Die Grenzen werden wie Besitzstände verteidigt
In der Arbeit mit Studierenden der Angewandten Sozialwissenschaft, wie die soziale Arbeit nun studiert wird, zeigt sich sehr oft die angelernte Begrenzung aus ihren Praxisfeldern: Ob differenzierte Diagnostik in geistiger Behinderung die Mitarbeitenden behindert, ob differenzierende Förderschulen in bayrischen Landen die Eltern und Schüler tyrannisiert oder die Kinder wirklich fördert, die Mitarbeitenden versuchen ihr Bestes ... überlastet in Heimen und Psychiatrien, mit schlechten Personalschlüsseln und -Stukturen, ausgebrannte oder kaffeesüchtige KollegInnen mit-schleppend, in Altenheimen auf Trinkgelder angewiesen ...

Die Psychiatrie stellt sich durch zweifelhafte Gutachten ihrer "Spitzen" (Anstaltsleitungen) in ein Licht der Uneinsichtigkeit, kungelt mit der unfehlbaren Justiz und gerät in den Geruch der politisch willfährigen Dienstleistung. Das hinterhereilen bei Aufklärungs-Zahlen verhindert gelegentlich wirkliche Aufklärung.
Lehrerverbände und Wohlfahrtsverbände verteidigen die erkämpften Strukturen, und sogar Schülervertretende hauen auf Andersdenkende ein, wenn diese eine gesellschaftliche Kritik formulieren: Wir sind keine offene Gesellschaft, in vielen Teilen alt-faschistisch geprägt ("Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen") und nun neo-liberal wirtschaftlich ausgerichtet, mit berechtigungs-überprüfenden Tafeln und Ehrenamts-Freiwilligen Ordnungskräften bei Stopp-Uhren in der Pflege.

Die wirkliche Innovation liegt im gesellschaftlichen Umfeld
Versuchen wir, die Methoden des Corporate Community Devopment CCD auf unsere Situationen und Strukturen zu übertragen, geraten wir zuerst in allerlei Widersprüche: Die deutsche Förder- und Wohlfahrtslandschaft ist ein abgegrenztes Geschäftsgebiet, das mit oft niedrigen Löhnen und Idealismus der Mitarbeitenden im Endeffekt ganz gut wirtschaftet, den oberen Rängen gute Einkommen sichert und Immobilien-Einkünfte garantiert.

Alle Arbeitsfelder sind in alten kirchlichen oder militärischen Hierarchien und Gehaltsstrukturen geordnet und sind von geringen Qualitätsfragen oberflächlich, aber von sehr wenig Innovationsstrukturen berührt. Nur wenige Einrichtungen sind aus Selbstorganisation oder Vereinen von Betroffenen entstanden, leben dann noch mehr in der idealistischen Selbstausbeutung, selten in städtischer Finanzierung. Auch das ist keine gute Voraussetzung für Innovationen.
Eine gesellschaftliche Verantwortlichkeit wie in den USA ist durch kirchliche und staatliche Versorgung verdeckt, die wirtschaftlichen Geflechte der "Erfolgreichen" wie Lions und andere Chapter suchen zwar immer mal modische förder-würdige Themen, gehen aber selten nachhaltig verantwortliche Partnerschaften ein. Kulturell sind sie auch eher den Finanzmärkten als den sozialen Einrichtungen zugeneigt, riechen dann auch mehr nach Steuerersparnis als nach Engagement.

Comprehensive Community Development CCD sucht die Partner in der direkten Nachbarschaft, in der sich bisher schon die Pfarrgemeinden, Fußballclubs und Burschen- wie Schützenvereine tummeln. Unser Angebot kann aber über die kleine Werbe-Wirksamkeit hinausgehen: Langfristige Stadtteil-Entwicklung stärkt auch den Kundenstamm nachhaltig, bindet die Bewohnenden in Nachbarschaften ein und sorgt für gemeinschaftliche Zukunftsplanung.
Die weitestgehende Perspektive liefert dazu die Konzeption der Transition-Towns, die allmählich in deutsche Initiativen und Städte übertragen wird: Das Leben nach Erdöl nicht als fern drohende Katastrophe, sondern als gemeinschaftliche sportliche Herausforderung sehen und den schlechten Anzeichen die guten Möglichkeiten gegenüberstellen - altes Handwerk und Permakultur gegen Finanzkrisen und Global-Schäden?

Während PolitikerInnen allmählich das Wort Nachhaltigkeit zerkauen, Corporate Social Responsibility CSR-Manager die Zukunftsfähigkeit entdecken, hinken die Stadtteilplaner einer verspäteten Architektur und gemeindlichen Gewerbeplanung hinterher, die die Menschen nicht oft an den Orten arbeiten lässt, an denen sie auch wohnen. Dabei geraten die Wohn-Biotope und Arbeiter-Regale ins kulturelle Aus, werden die Verkehrsplanungen als unumgänglich in Auto-Formationen erweitert, weil die öffentlichen Verkehre nicht gern finanziert werden.
Die bezahlte Presse bezeichnet die Entwicklungen als alternativlos, alle Beteiligten loben sich in diversen Feierstunden und Ordens- und Preisverleihungen, aber Handlungsfähigkeit meint mehr als Geschäfte machen und Selbstlob. Geht die Erneuerungskraft an Initiativen oder neue Parteien?

Die Erwartung an die eigentlichen Fachleute für soziale Erneuerung ist oft nicht hoch, die Fähigkeit in den pädagogischen und pflegenden Bereichen eher nach innen oder auf Defizite gerichtet, eine stolze und mutige Wirkung nach außen als kompetente Moderierende wird oft nur in der Erwachsenenbildung angestrebt.
Politische Verantwortung und regionale Überblicks-Kompetenz bleibt so der hierarchischen Spitze der Wohlfahrtsverbände und Träger zugeschrieben, die Verantwortung vor Ort verschwindet im Berufsetikett.
Aufbrüche durch Moderations-Kompetenz


Modell für ein Konzept

(Gliederungspunkte nur als Hilfestellung, im Text vielleicht als inhaltliche Überschrift)


Ausgangslage
Eine Einrichtung mit überlasteten / ausgebrannten Mitarbeitenden / vor einer Kürzung / ohne Perspektive

Auftrag / Ziel
Bestand sichern und Arbeitsqualität erhöhen: Höhere Zufriedenheit der Mitarbeitenden

Arbeits-These
Die Caritas-Einrichtung NNN kann durch stärkere Zusammenarbeit im Stadtteil / in der Region ehrenamtliche Mitwirkende qualifizieren, zur regionalen Entwicklung anregen und so zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen.

Schritte des Vorgehens
Ideenbörse / Wunschabfrage / aktivierende Befragung / Zukunftswerkstatt / Fortbildungsreihe / Filme und Vorträge / Dorfladen / Internet-Cafe / Babytreff / Elterntreff / Jugendwerkstatt / ...

Schritte Projektplanung
Räume / Finanzierung / Rhythmus, Zeiten / Selbstorganisation / Begleitung / Beratung / Weiterentwicklung / Kostenplan

Sicher zu erreichende Ziele
Ins Gespräch kommen, Rolle der Innovatoren zuschreiben, gute Berichte

Mögliche positive Nebeneffekte
Nachbarschaften beleben / Generationen ins Gespräch bringen / ...

Forumtheater im Schnell-Einsatz

Generative Themen der Teilnehmenden
Hintergründe und Motive / Hemmnisse erforschen
Verborgene Träume und Visionen ansprechen

Open Space: Arbeitsgruppen zwischen Hummeln und Schmetterlingen:


Gesetz der zwei Füsse, "Die da sind, sind genau die Richtigen" ... bis "Es fängt an, wenn es Zeit ist" und "Vorbei ist vorbei!" ...
ausführlich mit allerlei praktischen Materialien:
http://www.michaelmpannwitz.de/index.php?id=12
Gruppe 1: bitte nachtragen:
2: Sozialer Wohnungsbau
3: Generationen-Börse
4: Bäume Pflanzen: Streu-Obst-Wiesen mit Schafen und essbarem Streichelzoo

Tabu - nur in vertrauten Runden!

(aber es wurde herzlichst gelacht ...) ausführlich in http://home.arcor.de/letsch/bewusst.htm
Patientenverfügung / an der Maschine / Der Tod und der Kirschgeist / Was kostet der Sarg? / Money, Money ... was hab ich vergessen?

Gegenseitiges Interview: Fähigkeiten: Ressourcen und Wünsche Notizen-Geschenk
Methoden-Sammlung Community Org. + CCDevelopment, 9 Schritte?
http://sozialwissenschaft.wikispaces.com/Community+Development und http://sozialwissenschaft.wikispaces.com/Regensburg

Methoden der Gemeinschaftsbildung auf www.gemeinschaftsbildung.comund im Wiki community-org

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